Wandertipp 10 - zu schnellen Autos und großen Maschinen

Bagger im Steinbruch
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Bagger im Steinbruch

Diese Wanderung führt uns zu zwei imposanten, ganz unterschiedlichen Werksgeländen, die mitten in der Natur liegen. Weltbekannt für sein automobiles Knowhow steht das Entwicklungszentrum der Firma Porsche seit 1972 genau an der Gemarkungsgrenze zwischen Weissach und Mönsheim. Hier arbeiten inzwischen mehr als 7000 Menschen. Zwischen Mönsheim und Heimsheim im Gewann Dieb wird im Steinbruch Kalkstein abgebaut und durch aufwändige Anlagetechniken zu Baustoffen wie Splitt und Schotter aufbereitet.

Streckenlänge: ca 12,5 km

Parkmöglichkeiten: Ortsmitte – Marktplatz

 

Wir beginnen die Tour am Marktplatz und gehen über die Schulstraße zur Brunnenstraße. Ihr folgen wir, zunächst vorbei am Parkplatz der Firma Binder, dann am ältesten Haus Mönsheims bis zum Ende, wo ein Tor uns am Weitergehen hindert. Wir wenden uns nach rechts und steigen eine mit Gras bewachsene, uralte Treppe hoch (Achtung: Rutschgefahr!), folgen einem Grasweg nach links und gehen links durch die Herrenwiese zur Leonberger Straße. Wer die rutschige Grastreppe vermeiden möchte, kann bis hierher vom Marktplatz einfach den Gehweg der Leonberger Straße ortsauswärts benutzen.

Wir folgen der Leonberger Straße und überqueren sie auf Höhe des Friedhofs. Am Fußgängerüberweg mit Ampel überqueren wir die Weissacher Straße und kommen nun geradeaus weg von der verkehrsreichen Straße und befinden uns auf einem zunächst steil nach oben führendem Wiesenweg. Eine Tafel weist darauf hin, dass hier das Naturschutzgebiet Kalkofen beginnt. Wir wandern immer geradeaus durch eine schöne Heidelandschaft. Der inzwischen schmaler gewordene Weg bringt uns halblinks auf einen breiteren Feldweg, der von rechts kommt. An einer Tafel, wo ein Lesesteinriegel erklärt wird, vorbei geht es leicht bergauf bis zu einer Wegkreuzung. Zweimal gleich hintereinander wählen wir den nach rechts führenden guten Feldweg und sehen vor uns schon die Firma Porsche.

An der nächsten Kreuzung wenden wir uns auf einem geteerten Sträßchen nach links, das geradeaus zur Weissacher Straße führt. Wir verlassen es aber bei der ersten Möglichkeit nach rechts und kommen auf einem Feldweg direkt zum Zaun des Entwicklungszentrums. Entlang des Zauns nach rechts erhaschen wir immer wieder einen Blick auf das Betriebsgelände, bis uns der Weg kurz steil bergauf in ein Laubwäldchen bringt. An einer Wegkreuzung wählen wir den Weg, der nach halb rechts abgeht (nicht ganz rechts!). Weiter geht es immer geradeaus, alle Wege nach rechts werden ignoriert, bis wir an die Landesstraße nach Flacht gelangen. Wegen zahlreicher Glatteisunfälle ist diese Stelle als Eiskanal bekannt.

Nach Überqueren der Straße wandern wir durch einen schönen Laubwald immer geradeaus auf dem Steinsbergweg bis zur Landesstraße, die nach Heimsheim führt. Wir sehen den Gewerbepark Heckengäu  Dieb auf der anderen Straßenseite. Vorsichtig überqueren wir die Straße und gehen geradeaus auf einen durch eine Schranke gesperrten Waldweg. Hier finden wir das Wanderzeichen blaue Raute, dem wir sehr lange zunächst bergauf auf den Geissberg vorbei am Friolzheimer Riese, ein einst für militärische Zwecke genutzter Richtfunkturm, folgen.

Schließlich trennen wir uns von der Wegführung der blauen Raute, wenn er zum schmalen Pfad geworden wieder auf einen breiten Weg trifft. Das Wanderzeichen geht nach links weiter.

Wir aber wenden uns nach rechts und kommen so direkt an den Steinbruch, wo wir uns nach links wenden. Hier besteht die beste Möglichkeit, die Arbeit im Steinbruch zu beobachten. Die Wegführung in diesem Bereich ändert sich immer wieder, da der Steinbruch ständig erweitert wird. Wir wandern immer entlang dem Zaun, dann weiter entfernt durch den Laubwald, wieder zum Steinbruch und wenden uns dort nach links, bis wir auf einen Weg stoßen, der von links kommt.

Nach rechts gewandt stoßen wir auf den Betriebshof des Stuttgarter Golfclub Solitude. Wir folgen ein kleines Stück dem Wanderzeichen der Mönsheimer Gipfeltour, das uns am Schloß Obermönsheim vorbeiführt.

Direkt am Ende des Zauns des Schlossgartens begeben wir uns aber über einen steil abfallenden schmalen Pfad durch einen Buchenwald bis zum Buhweg. Dieser bringt uns nach rechts zurück zur Ortsmitte und auf den Marktplatz.